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Aus dem Religionsunterricht

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Am Anfang der Lektion stellen die 4. Klässler von Oberägeri aus einem A4-Blatt ein Büchlein mit acht Seiten her. In dieses Heftchen dürfen sie später die Ereignisse der einzelnen Schöpfungstage nach 1. Mose 1-2,4a mit dem Daumen stempeln...
Susanne Oberhänsli,
Doch vorher erläutere ich ihnen die Bedeutung des Daumenabdrucks: Wenn jemand in früheren Zeiten einen wichtigen Brief schrieb, hat er ihn versiegelt, indem er entweder seinen Daumen oder seinen Siegelring in den weichen Wachs gedrückt hat. Dies war ein ganz besonderes Zeichen, dass der Brief von ihm persönlich war. Königliches Siegelwachs hatte die Farbe Rot.

Die Kinder hören nun die grosse Geschichte, die ganz am Anfang der Bibel steht. Nach jedem der sieben Schöpfungstage bekommen die Schüler und Schülerinnen Zeit, um die Vorgänge mit schwarzer Farbe auf je eine Seite zu stempeln. Auffallend ist, dass in der Bibel nach jedem einzelnen Schöpfungstag die Worte stehen: Und Gott sah, dass es gut war! Während diese Worte jeweils vorgelesen werden, dürfen die Kinder mit roter Farbe „Gottes Freudenstempel“ auf ihre Zeichnung drücken.

Mit viel Eifer und Freude sind die 4. Klässler am Werk und es entstehen schöne Schöpfungsbüchlein. Durch das Handeln erkennen die Schüler und Schülerinnen, dass Gottes ganz persönliche „Handschrift“ in der Schöpfung steckt. Die Schöpfung trägt den Stempel Gottes.
Religionsunterricht Schöpfungsgeschichte
24.05.2019
10 Bilder
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Fotograf/-in
Susanne Oberhänsli

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Verantwortlich: Cornelia Huonder
Bereitgestellt: 14.06.2019
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