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Konfirmationsprojekt 2019

DSC_1898<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-aegeri.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>5137</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Elias Wyrsch berichtet über seine Erfahrungen als langjähriger Teilnehmer in verschiedenen Verantwortungsstufen
Juerg Rother,
Im Konfirmationsprojekt Ägeri «grosszuwerden» hat vieles für mich mit sich gebracht. Freundschaften, Wissen und ganz viele Emotionen. Ich habe das Konfirmationsprojekt Ägeri als Konfirmand, «Teamler» und als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung erlebt.

Doch beginnen wir vorne: Wie bin ich überhaupt in dieses Konfirmationsprojekt hineingeraten? Ich weiss es nicht mehr wirklich. Was ich weiss ist, weshalb ich dort geblieben bin. Mein Konfirmationsjahrgang war gross, entsprechend viele der «Könfler» kamen ein Jahr später auch ins Team. Dieses Team wurde zu einem Freundeskreis, das ganze Jahr über trafen wir uns und viele Freundschaften die ich heute noch pflege haben ihren Ursprung im Konfprojekt.

Neben den Freunden habe ich aber auch ganz viel Erfahrung gesammelt, ein wenig Führungserfahrung, aber das wertvollste sind wohl die Erfahrungen mit mir selbst und im zwischenmenschlichen Bereich. Und dann lernte ich noch abschied zu nehmen, denn wenn man acht Jahre bei diesem Projekt dabei ist, entscheiden sich einige Leute irgendwann nicht mehr mit zu machen. Gewisse dieser Personen sieht man dann nicht mehr, das ist nicht immer einfach.

2017 war ich im Militär, ich sammelte als Offizier eine Menge ganz anderer Erfahrungen, die wie ich denke vieles aus dem Konfprojekt komplettierten und anders herum. Die Konf musste ich in diesem Jahr aber aussetzten und als ich ein Jahr später zurück kam war vieles sehr anders. Viele meiner «Lieblingsmenschen» waren nicht mehr da und neben einigen bekannten Gesichtern gab es auch sehr viele neue.

Zu beginn dachte ich, die Zeit auszusteigen sei nun auch für mich gekommen. Irgendwie fühlte ich mich icht gleich zu Hause in diesem Projekt wie früher. Doch es sollte sich zeigen, dass die alt bekannten, besonders aber auch einige der neuen Gesichter mich zu binden vermochten. So stehe ich ein Jahr später 2019 wieder auf der Schwelle und trete überraschend in die erweiterte Geschäftsleitung ein.

Eine weitere Erfahrung die ich nicht missen möchte. Ich konnte ganz viel Erfahrung aus dem Militär mitbringen, aber auch merken, dass es mehr als Führungsqualitäten und etwas taktik braucht um ein derart emotionales Projekt an sich heran lassen zu können. Und gleichzeitig 30 Personen zu führen und sich gleichzeitig auf ein emotionales erlebnis einzulassen ist vielleicht die Herausforderung, die mich nächstes Jahr wiederum auf der Türschwelle erscheinen lassen könnte.
Reformierte Kirche
Bezirk Ägeri

Seestrasse 71, 6314 Unterägeri
Jürg
Verantwortlich: Juerg Rother
Bereitgestellt: 14.06.2019
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